Die Thüringer Fachstelle GlücksSpielsucht (fdr+) hat den elften Bericht zur Präsentation der in der ambulanten Suchthilfe erhobenen Daten zur Inanspruchnahme von Hilfen durch pathologische Spieler*innen und deren Angehörigen im Freistaat Thüringen veröffentlicht.

Die Datenerhebung erfolgt auf der Grundlage von fünf verschiedenen beratungsprozessbezogenen und unterschiedlich umfangreichen Bögen, die 2008 durch den Thüringer Arbeitskreis „Netzwerk Pathologisches Glücksspielen“ entwickelt und eingeführt und jährlich ausgewertet wurden.
Die vorgelegte Dokumentation zeigt eine gute Versorgung der Menschen, die in Thüringen Beratung zur Glücksspielsucht nachfragen. Zugleich beschreibt sie erneut die zentrale Stellung der Suchtbera-tungsstellen in der ambulanten Versorgung von Glücksspielsüchtigen und ihren Angehörigen im Frei-staat Thüringen. Die Arbeit mit dieser Klientel ist Bestandteil im Aufgabenspektrum der Thüringer PSBS (wenn auch nicht in allen Einrichtungen diese Arbeit dokumentiert wird). Neben der persönlichen Beratung, Behandlung und Vermittlung in weiterführende Hilfen werden die ambulanten Leistungen in klientenbezogener und übergreifend institutionsbezogener Vernetzung erbracht. Den Beratungs- und Arbeitsplan in der ambulanten Versorgung kennzeichnen ein mehrdimensionales Vorgehen und eine parallele Nutzung mehrerer Angebote. Auch die Thüringer Selbsthilfegruppen nehmen einen wichtigen Platz im Hilfesystem ein.

Interessierte Beratungsstellen können bei der Thüringer Fachstelle GlücksSpielSucht den Bericht abfordern.

Beratung, Glücksspiel, Glücksspielsucht